37.200 Gebäudereiniger in Berlin bekommen mehr Geld - 08.01.2016


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Die Gebäudereiniger sorgen dafür, dass Schulen und Büros sauber bleiben. Jetzt bekommen die Beschäftigten mehr Geld, teilt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU mit. Auch konkrete Maßnahmen gegen das „Turbo-Putzen“ soll es geben.

37.200 Gebäudereiniger in Berlin bekommen mehr Geld

Neuer Tarif: „Großer Schritt“ in Richtung Ost-West-Angleichung

Reinigungskräfte starten mit „sauberem Lohn-Plus“ ins neue Jahr: Die rund 37.200 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Berlin bekommen ab sofort mehr Geld. So erhalten etwa Innenreinigerinnen nach Tarif nun 9,80 Euro pro Stunde – 25 Cent mehr als bisher. In der Glas- und Fassadenreinigung sind es 12,98 Euro in der Stunde.

2017 steigen die Löhne um eine weitere Stufe. „Das ist ein echter Durchbruch für alle, die diesen harten Job machen“, sagt Erhard Strobel von der IG BAU Berlin. Gleichzeitig wird der Abstand zwischen Ost- und Westlöhnen in den verschiedenen Lohngruppen kleiner. Für die Angleichung macht sich die Gebäudereiniger-Gewerkschaft seit Jahren stark.

Außerdem einigten sich IG BAU und Arbeitgeber nach insgesamt fünf Verhandlungsrunden auf eine Vereinbarung gegen den ständig wachsenden Arbeitsdruck. Das „Turbo-Putzen“, also das Reinigen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit, soll somit bald ein Ende haben.

Vom Dachdecker bis zum Gärtner – hellen Hautkrebs als Berufskrankheit checken lassen

Nachsehen lassen, ob alles o.k. ist: Die IG BAU rät Bauarbeitern und Gärtnern zum „Haut-Check“ beim Dermatologen. Gerade Menschen, die seit Jahren im Freien arbeiten und intensiver UV-Strahlung ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko, hellen Hautkrebs zu bekommen, so die Gewerkschaft. weiter>>>